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OSTERSONNTAG
Jesus ist auferstanden, er lebt!
Pfarrer Rudolf Theurl zelebrierte den Festgottesdienst am Ostersonntag,
24. April 2011, um 9:30 Uhr in St. Barbara, musikalisch umrahmt vom Singkreis
St. Barbara.
Geschichtliches:
Anders als etwa Heiligabend ist Ostern ein sogenannter beweglicher Feiertag,
weil er nicht auf einen feststehenden Tag im Jahr fällt. Es wird
nach dem unter Kaiser Konstantin im Jahre 325 einberufenen Konzil von
Nizäa in der heutigen Türkei stets an den Sonntagen gefeiert,
welcher auf den ersten Vollmond im Frühling folgt. Damit liegt das
Osterfest in einem Zeitkorridor zwischen frühestens den 22. März
und spätestens dem 25. April.
Neben den Pfingsten handelt es sich beim Osterfest um das älteste
und zugleich höchste Fest der Christenheit.
Nachdem Jesus von Nazareth am Karfreitag den Tod am Kreuz gestorben
war, gestattet der römische Stadthalter Pontius Pilatus, den ihn
verurteilt hatte, entgegen damals üblichen Gepflogenheiten, die unverzügliche
Abnahme und Bestattung des Leichnams. Der Überlieferung zufolge wurde
Jesus in ein Leichentuch gewickelt und in einer Felsengruft bestattet.
Diese wurde durch einen großen und schweren Stein verschlossen,
von dem man annehmen sollte, dass ein Mensch allein ihn nicht hätte
bewegen können.
Früh am Morgen, es ist noch dunkel, da suchen Maria Magdalena, des
Jakobus Mutter, Maria, die Grabstätte auf, um den Leib Christi einzubalsamieren.
Während sie noch überlegen, wie sie an den Grabbewachern vorbei
kommen und den Stein bewegen sollen, erbebt plötzlich die Erde. Ihnen
erscheint ein Engel, der die römischen Wächter erstarren lässt
und den Stein für sie zur Seite rollt – und damit unter Beweis
stellt, was er den beiden Frauen sagt: JESUS IST AUFERSTANDEN.

Mit dem Ostersonntag enden die heiligen drei Tage, das Triduum Sacrum
und zugleich die Fastenzeit. In den Kirchen beginnen die Feierlichkeiten
bereits in der Osternacht, also am Abend des Karsamstages, mit der Lichtfeier.
OAR Hans
Sternad
Chronist von St. Barbara
Ostersonntag, 24. April 2011
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