Samstag-Vorabendgottesdienst am 29.10.2011 mit Roberto Garcia Gonzales

Gospelchor Kronach aus Franken umrahmte die heilige Messe und gab anschließend ein Konzert.

Den Vorabendgottesdienst am Samstag, 29. Oktober 2011, zelebrierte Dr. theol. Roberto Garcia Gonzales aus Mexiko, unterstützt von Pfarrassistenten Mag. Anton Mascher.
Für die musikalische Umrahmung sorgte der 27 Mitglieder (17 Damen und 10 Herren) umfassende Gospelchor Kronach aus Franken unter der Leitung von Christiane Stömer-Rauh.
Die Predigt von Dr. theol. Roberto, seit dem 5. August 2007 in der Pfarre St. Barbara St. Barbara mit viel Engagement als Aushilfspriester tätig, war eine Art „persönliches Vermächtnis“ – wie es Pastoralassistent Mag. Mascher anschließend völlig überrascht meinte – an die Pfarrgemeinde. Nach Angaben des Priesters wird er in zwei Monaten, nach Ende des Doktoratstudiums in Innsbruck, Österreich wieder verlassen und in seine Heimat Mexiko zurück kehren.

Predigt zum 31. Sonntag im Jahreskreis (30.10.2011) von Dr. theol. Roberto Garcia Gonzales:

Liebe Schwestern und Brüder,
meine Erfahrung ist bei euch und im Allgemeinen in Österreich so positiv wie das Erlebnis der Thessaloniker beim Apostel Paulus. Bei euch habe ich Leute kennen gelernt, deren Aufmerksamkeit ganz herzlich gewesen ist. Sie sind mir so lieb wie eine Mutter, die für ihr Kind sorgt (I Thess 2,7b). Mit dem Apostel Paulus kann ich sagen: Bei euch und bei Gott bedanke ich mich sehr dafür, dass ihr sein Wort als Wort Gottes angenommen habt (Thess 2,13). Ihr habt mich nicht nur als Ausländer empfangen, sondern auch ganz freundlich, als ob ich ein Mitglied eurer Familie wäre.
Am Anfang war ich hier in eurer Mitte schweigsam, weil ich so langsam wie ein Baby eure Sprache lernen musste. Heutzutage stehe ich zu eurer Verfügung, denn euer Diener bin ich als getaufter Christ und als Priester. Deswegen bin ich kein Lehrer, kein Meister, kein Rabbi, kein Vater, sondern einfach euer Bruder. Ab und zu habe ich während der Messen den vordersten Sitz und lasse mich gern auf der Straße grüßen. „Tut alles was ich euch sage, aber richtet euch nicht demjenigen, was ich tue“. (Mt 23,3)
„Herr, mein Herz ist nicht stolz. Ich gehe nicht mit Dingen um, die mir zu hoch sind. Ich lasse in dir meine Seele ruhig und still werden“. (Ps 131, 1-2). In dieser Pfarre bin ich so vertrauensvoll wie ein Kind bei seiner Mutter. Amen.

Rob. G. Glez.

Am Ende der heiligen Messe wurde noch darauf hingewiesen, dass die Pfarrgemeinde am Sonntag, 6. November 2011, beim Vormittaggottesdienst, den der Gospelchor Wildschönau umrahmen wird, Pfarrer Rudolf Theurl zum 75. Geburtstag gratuliert werden wird.

Konzert des Gospelchor Kronach in der Pfarrkirche St. Barbara.

Nach dem Gottesdienst gab der Gospelchor Kronach aus Franken in St. Barbara ein wohlklingendes, viel umjubeltes und beklatschtes Konzert, mit Gospels-Spirituals-Pop-Songs und Musicals.
Einleitende Dankes- und Begrüßungsworte sprach Pastoralassistent Mag. Anton Mascher, der zum Abschluss den Hauptakteuren die Chronikfestschrift „25 Jahre Pfarre St. Barbara“ übergab.
Als Vertreterin der Stadt Schwaz war Stadträtin Ingrid Schlierenzauer gemeinsam mit VOL Hildegard Danler, Schulleiterin der Johannes-Messner Volksschule, anwesend.
Durch das Konzert führte der Vorsitzende des Kronacher Gospelchores, Matthias Simon, musikalische Leiterin war Christiane Stömer-Rauh.
Die Chormitglieder befanden sich auf einer Urlaubsreise nach Innsbruck und machten in Schwaz Zwischenstation. Aus Anlass des 15-jährigen Bestehens, wurde eine CD aufgenommen, die nun käuflich zu erwerben war. Hier in Tirol, in der seit 1985 bestehenden Pfarrkirche St. Barbara, gab es das erste richtige Auslandkonzert.

OAR Hans Sternad
Chronist von St. Barbara
Samstag, 29. Oktober 2011

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