|
Festgottesdienst
zum 75. Geburtstag von Pfarrer Rudolf Theurl in St. Barbara
Wildschönauer Gospelchor gestaltete die heilige Messe.
Würdig
und eindrucksvoll wurde der 75. Geburtstag von Pfarrer Rudolf Theurl am
Sonntag, 6. November 2011, beim Festgottesdienst in der Pfarrkirche St.
Barbara, mit Beginn um 9:30 Uhr begangen.
Für die musikalische- und gesangliche Umrahmung sorgte ein wohlklingender
Gospelchor aus der Wildschönau.
Bunte
Gratulanten-Schar ließ ihren Pfarrer Theurl hochleben:
In der übervollen Pfarrkirche St. Barbara gratulierten neben dem
Gospelchor auch die Jungschar mit Pfarrhelferin Verena Franz, die VS Johannes-Messner
mit einem Gedicht auf Pfarrer Theurl aus der Hand von Schulleiterin Hildegard
Danler, der Pfarrgemeinderat mit Obmann Hannes Niedertscheider, der Singkreis
St. Barbaras, in Vertretung geleitet von Luise Hussl und die Frauenrunde
St. Barbara vertreten durch Lina Groser und Monika Pichler.
Besondere
Gratulanten bereits am Samstagabend (5.6.2011- Text teilweise vom Brennpunkt
KW 45, 10.11.2011 übernommen. Chronicus)
Bürgermeister Dr. Hans Lintner und die Knappenmusik Schwaz gratulierten
bereits am Samstag-Abend beim Kirchenkonzert der Knappenmusik in St. Barbara
zugunsten der Teestube in Schwaz.
Kapellmeister Günter Dibiasi bedankte sich beim Pfarrer Rudolf Theurl
herzlich für die Zurverfügungstellung der kirchlichen Räumlichkeiten
und überbrachte die herzlichen Glückwünsche zum 75. Geburtstag.
Dies taten anschließend auch Bürgermeister Dr. Hans Lintner
und seine Gemeinderäte und überreichte dem Jubilar eine mit
Symbolen verzierte Torte.
Ein außergewöhnliches Geschenk:
Anlässlich seines 75. Geburtstages konnte Pfarrer Theurl für
die Pfarre St. Barbara ein Gemälde entgegennehmen; ein besonderes
Geschenk aus dem Privatbesitz von Dir. Klaus Angerer, der jahrzehntelang
eine „Galerie Angerer“ in Vomperbach betrieben hat und nun
wieder in seiner Heimatstadt Schwaz wohnt.
Es handelt sich um ein Werk des Künstlers Helmuth Ascher und stellt
"Das letzte Abendmahl" dar.
Pfarrer Theurl nahm das Geburtstagsgeschenk mit großer Freude entgegen
und dankte Klaus Angerer für seine langjährige herzliche Verbundenheit
zur Pfarre St. Barbara. Das Gemälde, welches Jesus beim Brotbrechen
zeigt, wird künftig bei verschiedenen kirchlichen Anlässen und
liturgischen Feiern Verwendung finden, zum Beispiel in besonderer Weise
in der Karwoche.
Aus den persönlichen Aufzeichnungen von Pfarrer Rudolf Theurl:
Rudolf Theurl entstammt einer Großfamilie von 12 Kindern. Er wurde
am 7. November 1936 in Assling, Osttirol, auf einem Bergbauernhof geboren
im unteren Pustertal.
Nach der Pflichtschulzeit in der VS Assling ging es 1951 dann für
acht Jahre an das Gymnasium Hall in Tirol. Nach der Matura wollte Theurl
Missionär werden.
Nach dem Studium an der Universität Innsbruck empfing er die Priesterweihe
1965 in Axams von Bischof Dr. Paulus Rusch.
Nach verschiedenen Stationen als Kooperator in Dölsach bei Lienz
und Matrei am Brenner begann 1970 die Tätigkeit als Kooperator in
Schwaz in der Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt.
Am 1. Oktober 1981 wurde das Vikariat in St. Barbara, einem bevölkerungsreichen
Stadtteil im Osten von Schwaz errichtet. Bischof Dr. Paulus Rusch beauftragte
Theurl mit dem Bau des Pfarrzentrums St. Barbara.
Am 24. April 1985 ist das Zentrum St. Barbara von Bischof Dr. Reinhold
Stecher und Altbischof Dr. Paulus Rusch geweiht worden.
Am 1. Mai 1985 ist Rudolf Theurl in das neue Pfarrhaus St. Barbara eingezogen.
Bei der Weihe der Kirche hat Bischof Reinhold Stecher das Vikariat zu
St. Barbara aufgehoben.
In der Festschriftchronik „ 25 Jahre St. Barbara Schwaz 1985 –
2010“ schreibt Pfarrer Theurl:
„Das Wichtigste in der Pfarre sind die Menschen. Ein französischer
Bischof sagt immer wieder: „Eine Kirche, die nicht dient, dient
zu nichts“.
Unsere Kirche will offen sein für alle Menschen in Trauer und Freude,
für Junge und Alte, für Kleine und Große, Arme und Reiche.
All das ist nur möglich durch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
hauptamtliche und ehrenamtliche, Freunde und Gönner, Beter und Wohlwollende“.
Missionär wollte er einmal werden, als Missionär sieht er sich
heute noch.
OAR Hans Sternad
Chronist von St. Barbara
Sonntag, 6. November 2011
B
I L D E R

















|