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CHRISTOPHORUS-SONNTAG
IN ST. BARBARA
Den Gottesdienst
am Christophorussonntag, 24. Juli 2011, zelebrierte Pfarrer Rudolf Theurl,
unterstützt vom Pastoralassistenten Mag. Anton Mascher, musikalisch
begleitet am Klavier vom Mag. Franz Molterer.
Nicht ohne Stolz konnte Mag. Mascher berichten, dass sich in seiner Familie
wieder Nachwuchs eingestellt hatte. Zu seinen Söhnen Sebastian (5
Jahre) und Paul (3 Jahre) kam eine Lena dazu, die seine Gattin am 12.
Juli 2011 geboren hatte. Pfarrer Theurl und die ganze Kirchengemeinde
gratulierte recht herzlich.
Zum heutigen Thema im Evangelium - Schatz und Perle,
sprach Pfarrer Theurl folgendes:
„Es ist sehr schwer im Leben abzuschätzen, was ist ein wahrer
Schatz und was ist eine Perle?
Der Glaube und das Vertrauen auf Gott sind ein kostbarer Schatz. Hoffnung
und Zuversicht sind eine kostbarer Perle. Die Liebe ist wie ein Fischernetz,
das mit Gott verbunden wiederum reiche Ernte bringen soll“.
Geschichtliches zu Christophorus:
Von Christophorus weiß man gesichert, dass er ein Märtyrer
war und vor 454 lebte, da ihm 454 in Chalkedon (Griechenland) eine Kirche
geweiht wurde. Mehr ist über Leben und Wirken nichts bekannt; es
existieren jedoch verschiedene Legenden.
In der Legende Aurea ist Christophorus ein riesengroßer Mann, der
an einem Fluss Pilger auf seinen Schultern von einem Ufer zum anderen
getragen hat. Enes Tages trug er ein Kind, das immer schwerer wurde und
sich schließlich als Jesus zu erkennen gab und ihn taufte.
In vielen Kirchen wird Christophorus an der Außenwand als Riese,
das Christuskind auf den Schultern durch das Wasser watend, mit Stab,
dargestellt.
Patronat: gegen den plötzlichen Tod (wer morgens ein Christophorus
Bild anschaut, soll den ganzen Tag geschützt sein; man hofft aber
auch wenn man gestorben ist, von Christophorus über das Ufer in ein
neues Leben getragen zu werden), des Verkehrs, der Chauffeure, Kraftfahrer,
Fuhrleute, Flößer, Schiffer, Fährleute, Seeleute, der
Pilger, Reisenden, der Bergleute, Zimmerer, Hutmacher, Färber, Buchbinder,
Schatzgräber, Obsthändler, Gärtner, von Festungen, der
Kinder, gegen die Pest und Seuchen, gegen Wasser- und Feuersgefahren,
gegen Dürre, Unwetter, Hagel, gegen Augenleiden, Zahnschmerzen und
Wunden.
OAR Hans
Sternad
Chronist von St. Barbara
Christophorussonntag, 24. Juli 2011
B
I L D E R





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