CÄCILIENSONNTAG, zugleich CHRISTKÖNIGSONNTAG

Letzter Sonntag im Kirchenjahr vor dem Advent

Der Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Rudolf Theurl, assistiert von Aushilfspriester Roberto Gonzales aus Mexico, musikalisch umrahmt von der Knappenmusik Schwaz unter Kapellmeister Dibiasi, als Gesangssolistin trat seine Gattin Veronika auf.
Bei der Kranzniederlegung und Abspielen des „Guten Kameraden“ war auch Bürgermeister Dr. Hans Lintner dabei, der gemeinsam mit Gemeinderatsmitgliedern die heilige Messe besuchte.
Pfarrer Theurl bedankte sich herzlich bei der Knappenmusik Schwaz, hier insbesondere beim Kapellmeister Dibiasi und Obmann Gabriel für die schon seit 26 Jahre lange Treue und Verbundenheit zur Kirche St. Barbara.

Stadträtin Ingrid Schlierenzauer und Mag. Johannes Wanitschek von der Schwazer Teestube, konnten € 950,62 am Cäciliensonntag, nach dem Gottesdienst, in der Kirche St. Barbara in Empfang nehmen. Überreicht wurde die erfreuliche Summe vom Obmann der Knappenmusik Schwaz, Alfred Gabriel. Der Betrag stammt vom Reinerlös des Kirchenkonzertes „Der blaue Planet“, das unlängst in St. Barbara stattfand.

Eingeladen wurde anschließend zur Handwerks-Kunstausstellung in den Pfarrsaal und zum Besuch des Adventmarktstandes der Frauenrunde von St. Barbara, die bereits mit dem Verkauf von Adventkränzen und Gestecken im Pfarrhof begonnen hatten.
In den Elisabethkorb, der vor dem Alter steht, können bis zum 2. Adventsonntag, 4. Dezember 2011, haltbare Lebensmittel gespendet werden.
Am kommenden Samstag, 26. November 2011, ist um 17.00 Uhr Adventkranzweihe, vorher, ab 14:00 Uhr, Adventkranz- und Gestecke Verkauf der Frauenrunde von St. Barbara und am kommenden Sonntag, 27. November 2011, ist 1. Adventsonntag mit Kinderkirche und Adventmarkt der Frauenrunde.

Geschichtliches:
Mit dem Cäciliensonntag – genannt nach der Heilige Cäcilia, der Patronin der Kirchenmusik – beschließt das Chor- und Kirchenjahr. Die Kirchenmusiker feiern die Heilige Cäcilia. Sie wurde um das Jahr 200 in Rom geboren und starb am 22. November 230.
Durch die Jahrhunderte hindurch war Cäcilia eine der meist dargestellten Heiligen. Sie wird häufig mit Orgel und Geige abgebildet, aber auch mit den Attributen Palme und Buch oder auch mit Wunden am Hals oder Rosen. Der Name Cäcilia lebt fort im Spiel der Orgel und im Gesang der Chöre. Sie ist ihre himmlische Patronin, weil ihre Legende anhebt mit dem Klang des Hochzeitsreigens. Über diese Hochzeit heißt es, während die Musik spielte, habe Cäcilia in ihrem Herzen allein zu Gott gesungen.

OAR Hans Sternad
Chronist von St. Barbara
Cäciliensonntag, 20. November 2011

B I L D E R